Die Klassiker der modernen amerikanischen Fotografie stehen im Mittelpunkt der neuen Ausstellung in den Kuns(t)räumen grenzenlos. Dabei gehören die Fotografen der Familie Weston aus Kalifornien zu den bedeutendsten Vertretern. Edward Weston (1886 - 1958) war der Begründer dieser Familien-Fototradition. Bereits zu Lebzeiten galt er als Meister der künstlerischen Schwarzweiß-Fotografie. Seine Fotos von den Landschaften Kaliforniens, seine faszinierenden Natur- und Pflanzendetails und seine Aktfotografien machten ihn international bekannt. Heute werden für seine Fotos teils mehrere Hunderttausend Euro bezahlt.

 Sein künstlerisches Talent und sein fotografisches Gespür gab er an seine Nachkommen weiter. Edward Westons Söhne Brett und Cole lernten das Handwerk der Fotografie von ihrem Vater, was sie Ihrerseits zu erfolgreichen Fotografen machte. Jeder entwickelte einen ganz eigenen Stil. Während Brett Weston (1911-1993) oft abstrakte Motive in schwarzweiß abbildete, konzentrierte sich Cole Weston (1919-2003) auf die Farbfotografie. Die künstlerische Aktfotografie ist das Schaffensgebiet von Edwards Enkel Kim Weston (geb. 1953). Sein Sohn Zach Weston (geb. 1990) ist in seine Fußstapfen getreten und führt die Weston-Tradition in der 4. Generation weiter.

 

In der Ausstellung sind fotografischen Meisterwerke von diesen fünf Fotografen aus vier Generationen der Familie Weston zu besichtigen. In Europa war dies bisher noch nie der Fall. Deshalb handelt es sich um eine besondere Premiere. Möglich gemacht hat dies Friedrich Saller aus Regen, der sich seit vielen Jahren der künstlerischen Fotografie widmet und ein guter Bekannter der Familie Weston ist. Aufgrund dieser engen Beziehung gibt auch Friedrich Saller einen Einblick in sein fotografisches Schaffen. In den Kuns(t)räumen steht seine künstlerische Aktfotografie im Mittelpunkt.

 

Die Ausstellung beginnt am Sonntag, 2. Juli und dauert bis 22. Oktober. Geöffnet ist von Mittwoch bis Sonntag von 10.30 - 17 Uhr

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