Ralf Bender-Literaturpreis für Krimi-Kurzgeschichten 2017

Lothar Wandtner und Alexander Frimberger

Der Ralf Bender-Literaturpreis für Krimi-Kurzgeschichten 2017 geht in seine zweite Phase. Bis der Einsendeschluss am 31. Mai 2017 bei Sonnenuntergang abgelaufen war, hatten sich über 100 Krimiautorinnen und -autoren aus ganz Deutschland und Österreich bei der dritten Auflage des renommierten Literaturpreises beteiligt.

Neben dem literarisch-kriminellen Potential des Bayerischen Waldes, das die Teilnehmer damit bewiesen haben, hat der Preis inzwischen auch touristische Relevanz.
Jetzt werden die besten Kurzgeschichten von einer unabhängigen Jury bewertet.

Die Gewinner werden am Samstag, 21. Oktober 2017, im Kulturzentrum Waldmuseum in der Glasstadt Zwiesel gekürt. Gleichzeitig wird an diesem Abend die zum Ralf Bender-Preis gehörende Anthologie mit den besten – rund 20 – Kurzgeschichten  präsentiert.

Nach 2013 und 2015 findet der Ralf Bender-Literaturpreis für Krimi-Kurzgeschichten heuer bereits zum dritten Mal statt. Von Anfang an waren alle Autorinnen und Autoren  - egal ob Profi- oder Hobbyschreiber - eingeladen, sich am höchst dotierten Krimi-Kurzgeschichtenpreis im deutschsprachigen Raum zu beteiligen.  

Insgesamt werden 5000 Euro in Geld- und Sachpreisen ausgeschüttet. Einzige Bedingung war und ist, die Geschichten müssen zwingend im Bayerischen Wald handeln. Bei den drei Wettbewerben haben sich inzwischen über 300 begeisterte Krimi-Schreiberinnen und -schreiber mit Tatorten von Straubing, Passau, Deggendorf und Zwiesel über den Nationalpark Bayerischer Wald bis hin zu kleineren Orten, Marktgemeinden und Städten, wie Grafenau, Freyung, Waldkirchen,  Regen, Schönberg, Viechtach und Cham, beschäftigt.

„Damit haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur unter Beweis gestellt, welch großes literarisch-kriminelles Potential in der Region steckt, sondern auch einen bedeutenden Beitrag für diesen Landstrich als touristische Destination geleistet“, sagen die beiden Initiatoren, Krimiautoren und Verleger Lothar Wandtner und Alexander Frimberger.

Natürlich auch deswegen, weil sich die Anthologien, in denen die besten Beiträge veröffentlicht werden, bisher tausendfach verkauft haben. „Damit wird der Bekanntheitsgrad des Bayerischen Waldes weit über die Region und die Landesgrenzen hinaus gesteigert“, so Frimberger und Wandtner ergänzt: „Vor allem auch, weil sich teilweise sehr bekannte Krimiautoren an dem Wettbewerb beteiligen und bei der letzen Auflage im Jahr 2015 ein Beitrag in der Anthologie den renommierten Friedrich-Glauser-Preis für Krimi-Kurzgeschichten erhalten hat.“


Derzeit werden die Beiträge gelesen und von einer unabhängigen Jury bewertet. Bei der Preisübergabe, die heuer am Samstag, 21. Oktober, im Kulturzentrum Waldmuseum in Zwiesel stattfindet, erhält der Autor/die Autorin der besten Geschichte einen außergewöhnlichen Glas-Pokal (Wanderpokal) und einen Geldpreis in Höhe von 1500 Euro in bar. Außerdem werden drei Sonderpreise für die fantasievollste Geschichte, die interessanteste Figur und  den witzigsten Einfall (je 150 Euro) vergeben. Jeder Autor, der mit seiner Geschichte im Buch vertreten ist, erhält zehn Exemplare gratis. Das Buch erscheint in der edition golbet des HePeLo-Verlages.