Berg- und Waldläufer Vashta Nerada im Porträt

Vashta Nerada Wandern Bayerischer Wald

Geboren ist er im hessischen Limburg an der Lahn. Im Bayerischen Wald blieb er vor rund fünfzehn Jahren „hängen“, wie Ralf es nennt. „Es war eine Entscheidung ohne Grund“, berichtet der Mann mit den wachen Augen, der den meisten – insbesondere denjenigen, die ihn von seiner Facebook-Gruppe „Wandern im Bayerischen Wald“ her kennen – unter dem Namen „Vashta Nerada“ bekannt ist. 
Er kannte die Gegend bereits aus Kindheitstagen, als er mit seinen Eltern Skiurlaub im Landkreis Regen machte.

Und nachdem es ihm aus freizeitlicher Sicht bereits recht gut hier gefallen hatte, verschlug es den gelernten Energie-Elektroniker, Medieninformatiker und Programmierer auch irgendwann aus beruflichen Gründen in die Region. „Ich war jung und wollte damals einfach weg aus dem Frankfurter Raum, wollte etwas Neues ausprobieren“, erinnert sich Ralf.  Nach einem weiteren 70-Stunden-Job als Projektleiter, bei dem man ihn „blöderweise“ durch ganz Deutschland schickte, landete er schließlich bei einer Firma in Straubing. Ein Glücksfall, der es ihm ermöglichte sich dauerhafter in der Nähe seines geliebten Bayerwaldes niederzulassen.

Doch das Glück währte nicht lange - als bei ihm ein bösartiger Gehirntumor diagnostiziert wurde. Verzweiflung machte sich breit. Das Haus war gerade im Bau, die Tochter gerade einmal drei Jahre alt. Eine Welt brach zusammen. Doch Vashta Nerada ist ein Kämpfer - und hat auch diesen Kampf aufgenommen. Und gesiegt. In dieser Zeit hat sich auch seine Leidenschaft für die Bayerwaldberge entwickelt. 

Lest seine ganze Geschichte in unserem neuen Porträt "Vom Wald das Beste - Botschafter der Region" (einfach klicken)