WoidG'sichter - Ausgabe 02 erschienen

WoidGsichter Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald

"Herrlich - Wunderbar. Ja, schöner geht es eigentlich nicht mehr." - Werner Blöchinger aus Altschönau spart nicht mit Lob, als er die neue Ausgabe "WoidG'sichter", dem neuen Magazin der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald in seinen Händen hält. Der Holzkünstler aus dem Bayerischen Wald ist Teil der zweiten Ausgabe des Magazins - und begeistert von der Aufmachung und dem Heft ingesamt.

"Schon die erste Ausgabe, mit den Geschichten von Elmar Sammer, von Hajo Blach und von Anita Fuchs hat mich begeistert.", berichtet Werner Blöchinger weiter. Jetzt - in der gerade frisch erschienen zweiten Auflage sind neben dem Porträt von Werner Blöchinger wieder zwei weitere beeindruckende Geschichten zu lesen. 

Die Geschichten rund um die Menschen aus der Region, die durch eine außergewöhnliche Lebensgeschichte, ein besonderes Hobby oder einen besonderen Charakterzug beeindrucken, gibt es ja schon länger online zu lesen. Nun ist die zweite Ausgabe der "WoidG'sichter" erschienen. Bereits die Erstauflage hat sich großer Beliebtheit erfreut, und die Geschichten in der neuen Ausgabe sind nicht minder spannend zu lesen. 

So berichtet in der neuen Ausgabe der Wirt des legendären Wirtshaus "Gistl" in Frauenau, Dietmar "Stan" Dengler, über seinen nicht alltäglichen Weg hin zum heutigen Kultgastwirt. Das Gistl ist einer der, wenn nicht sogar DER kulturelle "Melting Pot" in der Region, zahlreiche Größen verschiedener Musik- und Kunstrichtungen haben sich im Gistl-Saal schon die Ehre gegeben. Er ist Wirt mit Leib und Seele in einem "nicht normalen Wirtshaus", wie Stan Dengler selbst sagt. Was ihn unter anderem als Wirt qualifiziert: Er kann reden wie ein Buch - und Bücher zählen ebenfalls zu seinen großen Leidenschaften. Gerade auch die Philospohie hat es ihm angetan, über die er sagt: "Die Philosophie ist nichts abgehobenes. Die gibt es auch hier im Wirtshaus."

Silvia Süß vom Museumsschlösschen Theresienthal in Zwiesel wurde der Bayerischer Wald förmlich in die Wiege gelegt, denn "Silvia heißt Waldmädchen." Sie bringt den vielen Gästen im Museumsschlösschen den Rohstoff, die Vielfalt und die jahrhundertelange Tradition des Rohstoffes Glas in der Region näher. Und zwar nicht nur irgendwie, sondern mit einer Hingabe und Leidenschaft, die wohl weithin ihresgleichen sucht. Auch nach vielen Jahren sagt Silvia Süß: "Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt, was man aus dem Rohstoff Glas alles gestalten kann." Das man im Museumsschlösschen Theresienthal Glas auf höchstem Niveau entdecken kann, kommentiert Silvia Süß so: "Geiz-ist-Geil sucht man hier vergebens. Hier geht es um Niveau, Eleganz und Charisma."

Werner Blöchinger aus Altschönau (Gemeinde Neuschönau) wirkt auf den ersten Blick nicht wie ein filigraner Handwerker, der wahre Kunstwerke aus Holz gestaltet. Wenn man seine Werke betrachtet, dann muss man ihn als Künstler bezeichnen. Auch wenn er selbst das ganz anders sieht: "Naa, a Künstler bin i wiagle ned" sagt er in der typisch waidlerischen Bescheidenheit. Schnell merkt man, dass Werner Blöchinger ein feinfühliger Mensch ist - mit einem großväterlichen, herzlichen Lachen, das ansteckt. Wenn er über seine Heimat, seine Familie und sein Hobby spricht, dann strahlen seine Augen, und man sieht wie glücklich er in seinem selbstgeschaffen Reich ist. Und wenn er dort schalten und walten kann. "Mei, des dua i einfach gern". Man glaubt es ihm aufs Wort. 

Die Ausgabe 02 der Woidgsichter ist soeben erschienen, und kann kostenlos bestellt werden. Einfach eine Mail an woidgsichter@ferienregion-nationalpark.de senden, oder hier auf der Seite bestellen.